Albrecht, Jan Philipp

Regionale Zuständigkeit:
Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen
Zur Person
Abstimmungsverhalten von Jan Philipp Albrecht auf EP Vote (durch einen Klick auf die Politikfelder gelangen Sie direkt zu den einzelnen Dokumenten)
Lebenslauf:
- geboren 1982 in Braunschweig, im nahegelenen Wolfenbüttel aufgewachsen
- 2002 Abitur am Gymnasium im Schloß Wolfenbüttel
- Zivildienst in einem heilpädagogischen Kindergarten
- 2003 - 2008 Jurastudium in Bremen, Brüssel und Berlin, während dieser Zeit Praktika bei einer Tageszeitung, einer Rechtsanwaltskanzlei, im Europaparlament und im Bundestag
- Stipendiat der Heinrich Böll Stiftung
- Arbeit am Berliner Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht an der Berliner Humboldt-Uni
- beendet derzeit einen Postgraduiertenmasters (LL.M.) im Bereich des IT-Recht in Hannover und Oslo
Weitere Aktivitäten:
- seit dem 16. Lebensjahr Engagement für Grüne Ideen und Konzepte
- viele Jahre im Kreisvorstand der Wolfenbüttler Grünen und im Landesvorstand der Grünen Jugend Niedersachsen, bis November 2008 Vertretung dieser als Bundesvorstandssprecher
- aktuell Sprecher der Grünen Landesarbeitsgemeinschaft Demokratie & Recht in Niedersachsen
- Kandidatur auf Platz 12 der Grünen Bundesliste zur Europawahl 2009.
Fraktion:
Fraktion der Grünen / Freie Europäische Allianz (GREENS / EFA)
Ausschüsse:
Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres, Stellvertreter im Rechtsausschuss
Kontakt
Adresse in Brüssel:
Europäisches Parlament
Bât. Altiero Spinelli
08H246
60, rue Wiertz
B-1047 Brüssel
Tel: 0032 228 4 - 5060
Fax: 0032 228 4 - 9060
Adresse in Straßburg:
Europäisches Parlament
Bât. Louise Weiss
T0 5068
Allée du Printemps-B.P. 1024/F
F-67070 Strasbourg Cedex
Tel: 0033 388 17 - 5060
Fax: 0033 388 17 - 9060
jan.albrecht@europarl.europa.eu
Homepage von Jan Philipp Albrecht
Jan Philipp Albrecht auf Abgeordnetenwatch.de
Umweltcheck in drei Fragen
1. Welches sind in Ihren Augen die größten umweltpolitischen Herausforderungen der Europäischen Union in den nächsten fünf Jahren?
Die größte Herausforderung im Bereich der europäischen Umweltpolitik wird die Schaffung verbindlicher Rahmenbedingungen für die Erreichung der EU-Klimaschutzziele sowie die Erreichung eines ambitionierten internationalen Klimaschutzabkommens sein. Dies erfordert aber vor allem eines: Den Willen zu starken Einschnitten in nicht-nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensbereichen sowie eine klare Prioritätensetzung hin zur Förderung von Erneuerbaren Energien, Energieeffizienztechnologien und Energieeinsparanreizen. Das heißt auch, dass die kostenaufwändige Förderung der Atom- und Fusionskraftforschung im Rahmen des EURATOM-Vertrages beendet werden muss.
2. Wo sehen Sie Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit den Natur- und Umweltschutzverbänden?
Die Zusammenarbeit mit den Natur- und Umweltschutzverbänden ist mir persönlich sehr wichtig und betreibe ich schon auf Grund meines eigenen Engagement in diesen stetig. Vor allem bei der Erreichung einer europäischen Öffentlichkeit für die große gemeinsame Herausforderung des Klimaschutzes muss es eine enge Verzahnung von Politik und Verbänden geben. Die Europäische Union sollte darüber hinaus die Verbände einbeziehen, wenn es um die Umsetzung von Förderprogrammen für alternative Energieversorgungskonzepte und konkrete Klimaschutzmaßnahmen vor Ort geht.
3. Was sind Ihre persönlichen Erfahrungen im Natur- und Umweltschutz?
Ich bin in Wolfenbüttel aufgewachsen und habe viele Momente meiner Kindheit und Jugend in der Asse verbracht. Das dortige Atommülllager hat mich daher von klein auf begleitet und prägt auch heute noch einen Schwerpunkt meines politischen Engagements. Seit meiner Aktivität in der Politik bin ich zu allen Demonstrationen zu den Castor-Transporten nach Gorleben gefahren, um meiner Ablehnung der Atomenergie Ausdruck zu verleihen. Für mich gibt es keine Alternative zu einem ökologisch nachhaltigen Leben und Wirtschaften. Wir haben nur diese eine Erde und sie gehört nicht nur uns.
Zusatzinfo:
Weitere NGO-Landesverbände im regionalen Zuständigkeitsbereich von Jan Philipp Albrecht sind die Landesverbände in Schleswig-Holstein und Hamburg.

