Ferber, Markus

Regionale Zuständigkeit:
Bayern
Zur Person
Abstimmungsverhalten von Markus Ferber auf EP Vote (durch einen Klick auf die Politikfelder gelangen Sie direkt zu den einzelnen Dokumenten)
Lebenslauf:
- geboren am 15. Januar 1965 in Augsburg
- 1971 - 1984 Grundschule, Abitur am Humanistischen Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg
- 1984 - 1985 Grundwehrdienst in Pinneberg und Klosterlechfeld
- 1985 - 1990 Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität München, Abschluss Diplom-Ingenieur
- 1990 - 1992 Entwicklungsingenieur im Bereich Mikroelektronik bei der Siemens AG München
- 1992 - 1994 Vertriebsingenieur für Export im Bereich Umwelttechnik bei der Pfister GmbH Augsburg
- 1983 Eintritt in die CSU
- 1990 - 1994 Bezirksvorsitzender der Jungen Union Schwaben
- seit Juni 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments
- 1994 - 1999 Sprecher der Jungen Gruppe der Fraktion der Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament
- 1996 - 1999 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament
- 1999 - 2005 Kreisvorsitzender der CSU im Landkreis Augsburg
- seit 2000 Landesvorsitzender Europa-Union Bayern
- seit 2005 Bezirksvorsitzender der CSU Schwabenseit 1999 Vorsitzender der CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament
Weitere Aktivitäten:
- seit Juni 1994 Mitglied der Delegation für Beziehungen zu Israel
- seit Juni 1994 stellvertretendes Mitglied der Delegation Europa-Mittelmeer
- Berichterstatter des Europäischen Parlaments für die Postliberalisierung in Europa (2007 Auszeichnung Verkehrspolitiker des Jahres vom Fachmagazin "Deutsche Verkehrszeitung")
Fraktion:
Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) (EPP)
Ausschüsse:
Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung, Stellvertreter im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr
Kontakt
Adresse in Brüssel:
Europäisches Parlament
Bât. Altiero Spinelli
15E242
60, rue Wiertz
B-1047 Brüssel
Tel: 0032 228 4 - 5230
Fax: 0032 228 4 - 9230
Adresse in Straßburg:
Europäisches Parlament
Bât. Louise Weiss
T10039
Allée du Printemps-B.P. 1024/F
F-67070 Strasbourg Cedex
Tel: 0033 388 17 - 5230
Fax: 0033 388 17 - 9230
Adresse in Deutschland:
CSU Europabüro
Peutingerstr. 11
86152 Augsburg
Tel: 0821 3492110
Fax: 0821 3493021
Umweltcheck in drei Fragen
1. Welches sind in Ihren Augen die größten umweltpolitischen Herausforderungen der Europäischen Union in den nächsten fünf Jahren?
Die größte Herausforderung ist ganz klar der Klimawandel und mit welchen Maßnahmen wir ihm begegnen. Die Klimaveränderungen treffen Mensch und Natur gleichermaßen. Die EU muss in Sachen Klimaschutz weltweit eine Vorreiterrolle einnehmen. So wurde bereits während der deutschen Ratspräsidentschaft 2007 beschlossen, bis zum Jahre 2020 jeweils den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen um 20% zu senken und gleichzeitig den Anteil der erneuerbaren Energien auf 20% am Gesamtverbrauch zu erhöhen. Aus umweltpolitischer Sicht müssen wir bei allen Maßnahmen darauf achten, dass diese nicht nur nachhaltig sind, sondern auch zum Schutz der biologischen Vielfalt beitragen.
2. Wo sehen Sie Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit den Natur- und Umweltschutzverbänden?
Der Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Die Politik, Umwelt- und Naturschutzverbände, die Wirtschaft sowie die Wissenschaft und darüber hinaus auch die Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, mit gemeinsamen Kraftanstrengungen sich diesen Herausforderungen zu stellen. Zu diesem Zweck wurde etwa die bayerische Klima-Allianz ins Leben gerufen. Zusammen mit ihren Partnern, hat sich die bayerische Landesregierung ehrgeizige Ziele gesteckt. Hierzu zählen neben Energiesparmaßnahmen, die Steigerung der Energieeffizienz sowie der Ausbau zur Erschließung erneuerbarer Energien. Diesem Klimabündnis haben sich neben der Politik, auch der Bund Naturschutz in Bayern sowie der Landesbund für Vogelschutz angeschlossen. Meiner Meinung nach birgt diese Initiative viele Möglichkeiten für eine gute und vor allem für den Umweltschutz gewinnbringende Zusammenarbeit.
3. Was sind Ihre persönlichen Erfahrungen im Natur- und Umweltschutz?
Umwelt- und Naturschutz beginnt schon im Kleinen. Jeder kann seinen Beitrag leisten, in dem er respektvoll mit der Natur und den Ressourcen umgeht. Aber in meinen Augen brauchen wir auch eine schlüssige, vorausschauende und vor allem nachhaltige Klimaschutzpolitik. Zu diesem Zweck bedarf es einer engen Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Maßnahmen, die jedoch von unserer Wirtschaft und Industrie Vorgaben verlangen, die den eben genannten Besonderheiten widersprechen und gegebenenfalls zu Lasten von Arbeitsplätzen gehen, lehne ich ab.
Ich denke, der bayerische Umweltpakt spiegelt hierfür einen guten Rahmen wieder, um eine erfolgreiche Klimaschutzpolitik zu erreichen. Dieser Pakt sieht eine Verwirklichung des Klimaschutzes auf Basis von Freiwilligkeit und Eigenverantwortung vor. Des Weiteren sollen Unternehmen aber auch im Bereich der Entbürokratisierung ermuntert werden, klimaschonend zu handeln.

