Geier, Jens

Regionale Zuständigkeit:
Nordrhein-Westfalen
Zur Person
Abstimmungsverhalten von Jens Geier auf EP Vote (durch einen Klick auf die Politikfelder gelangen Sie direkt zu den einzelnen Dokumenten)
Lebenslauf:
- geboren 1961 in Frankfurt a. M.
- Schule in Essen
- Zivildienst
- Studium der Geschichte, Literaturwissenschaft und Politik an der Ruhr-Uni- Bochum
- seit 1989 wissenschaftlicher Assistent eines SPD-Europaabgeodneten in den Bereichen Haushalt und europäische Forschungs- und Technologiepolitik
- 1992-1999 Referententätigkeit beim SPD-Parteivorstand, vor allem im Bereich des SPD-Präsidiums
- 1999-2001 beim SPD-Landesvorstand NRW, Öffentlichkeitsarbeit
- 2001 - 2006 Projektmanager und Pressesprecher bei der Projekt Ruhr GmbH
- seit 2006 bei Deloitte im Bereich Immobilienprojekte des öffentlichen Sektors
- am 07. Juni 2009 vertrat Jens Geier als einziger Abgeordneter in Brüssel die Städte Duisburg, Essen, Mülheim und Oberhausen
Weitere Aktivitäten:
- Engagement bei ver.di, der Arbeiterwohlfahrt, dem Unterbezirksvorstand der SPD Essen und im Regionalvorstand SPD Niederrhein
Fraktion:
Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&D)
Ausschüsse:
Mitglied im Haushaltskontrollausschuss, Mitglied im Haushaltsausschuss, Stellvertreter im Ausschuss für regionale Entwicklung
Kontakt
Adresse in Brüssel:
Europäisches Parlament
Bât. Altiero Spinelli
12G318
60, rue Wiertz
B-1047 Brüssel
Te: 0032 228 4 - 5874
Fax: 0032 228 4 - 9874
Adresse in Straßburg:
Europäisches Parlament
Bât. Louise Weiss
T07037
1, avenue du Président Robert Schuman
CS 91024, F-67070 Strasbourg Cedex
Tel: 0033 388 17 - 5874
Fax: 0033 388 17 - 9874
Adresse in Deutschland:
SPD Essen
Severinstraße 44
45127 Essen
Tel: 0201 82 02 30
Fax: 0201 23 57 56
Umweltcheck in drei Fragen
1. Welches sind in Ihren Augen die größten umweltpolitischen Herausforderungen der Europäischen Union in den nächsten fünf Jahren?
Die größte umweltpolitische Herausforderung in den nächsten fünf Jahren und auch darüber hinaus ist der Klimawandel und seine Auswirkungen auf Mensch und Natur. Die Europäische Union hat den Weg für einen gesamtheitlichen Ansatz geebnet, um diese globale Herausforderung anzugehen. Dabei sehe ich es als absolut notwendig an, die derzeitigen Anstrengungen noch zu verstärken die Lasten gerecht zu verteilen und alle globalen Akteure zusammenzubringen, um an einer gemeinsamen Strategie zu arbeiten.
Der Klimawandel ist aber nicht nur auf der globalen Ebene eine Herausforderung, sondern er ist besonders in den Regionen zu spüren. Dort sehe ich auch zusätzliches Potenzial, diesen Herausforderungen entgegenzutreten. Die Entwicklung von erneuerbaren Energien, energieeffizientes Wohnen oder die Entwicklung des ländlichen Raums müssen daher auf europäischer, nationaler und lokaler Ebene entschieden angegangen werden.
Dabei kommt es mir darauf an, dass nicht nur ökologische Kriterien angewandt werden, sondern dass Klima- und Umweltschutz auch für soziale Nachhaltigkeit stehen muss.
2. Wo sehen Sie Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit den Natur- und Umweltschutzverbänden?
Umweltpolitik wird heutzutage größtenteils auf europäischer Ebene diskutiert und entschieden. Es ist nicht nur wünschenswert sondern auch in meinem Interesse, dass die Zusammenarbeit mit Natur- und Umweltschutzverbänden gut und vertrauensvoll läuft. Einen konstruktiven Austausch gegenseitiger Positionen und Ansichten erachte ich als essentiell, um ausgewogene Entscheidungen treffen zu können. Die nationalen Verbände wie auch die Zusammenschlüsse auf europäischer Ebene spielen dabei eine wichtige Rolle, um die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger zu vertreten.
3. Was sind Ihre persönlichen Erfahrungen im Natur- und Umweltschutz?
Der Fluss Emscher fließt durch einen Teil meiner Heimatstadt Essen und das Ruhrgebiet. Die Emscher ist leider noch ein "offener Abwasserkanal", in den Industrie- und Haushaltsabwässer teilweise unbehandelt eingeleitet werden. Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie hat nun glücklicherweise dafür gesorgt, dass die Emscher und ihre Zuflüsse renaturiert und möglichst in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden sollen. Dies hilft nicht nur der Natur in meiner Heimatregion sondern schafft auch neue Wohn- und Lebensqualitäten für ihre Einwohner.

