Kammerevert, Petra

Regionale Zuständigkeit:
Nordrhein-Westfalen
Zur Person
Abstimmungsverhalten von Petra Kammervert auf EP Vote (durch einen Klick auf die Politikfelder gelangen Sie direkt zu den einzelnen Dokumenten)
Lebenslauf:
- 1985 Abitur
- Studium der Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität-Gesamthochschule Duisburg,
- seit 1984 Mitglied der SPD
- 1992 Abschluss als Diplom-Sozialwissenschaftlerin
- seit 1992 als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt
- seit 1997 Mitglied des SPD-Unterbezirksvorstandes
- seit 1999 Ratsmitglied, Schwerpunkte: Sport, Europa- und Regionalpolitik, Schule und Bildung
Weitere Aktivitäten:
Fraktion:
Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&D)
Ausschüsse:
Mitglied im Ausschuss für Kultur und Bildung, Stellvertreterin im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr
Kontakt
Adresse in Brüssel:
Europäisches Parlament
Bât. Altiero Spinelli
12G309
60, rue Wiertz
B-1047 Brüssel
Fax: 0032 228 4 - 5554
Fax: 0032 228 4 - 9554
Adresse in Straßburg:
Europäisches Parlament
Bât. Louise Weiss
T07035
Allee du Printemps-B.P. 1024/F
F-67070 Straßburg Cedex
Tel: 0033 388 17 - 5554
Fax: 0033 388 17 - 9554
Adresse in Deutschland:
SPD Wahlkreisbüro
Kavalleriestr. 16
40213 Düsseldorf
Tel: 0211 136 222 54
Fax: 0211 136 222 51
petra.kammerevert@europarl.europa.eu
Homepage von Petra Kammerevert
Petra Kammerevert auf Abgeordnetenwatch.de
Umweltcheck in drei Fragen
1. Welches sind in Ihren Augen die größten umweltpolitischen Herausforderungen der Europäischen Union in den nächsten fünf Jahren?
Die größte Herausforderung in der laufenden Legislaturperiode wird auch weiterhin die Bekämpfung des Klimawandels sein. Dabei geht es besonders um die tatsächliche Umsetzung der Nach-Kyoto-Verpflichtungen der EU. Für Deutschland gilt: am Ausstieg aus der Atomenergie muss festgehalten werden!
2. Wo sehen Sie Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit den Natur- und Umweltschutzverbänden?
Die SPD fühlt sich schon aus ihrer historischen Erfahrung heraus dem demokratischen Engagement der Menschen in den Gewerkschaften, den Friedens-, Frauen-, Umwelt-, Bürgerrechts-, Eine-Welt- und globalisierungskritischen Bewegungen und Netzwerken verbunden. Das haben wir ausdrücklich auch in unserem Hamburger Programm festgehalten. Umweltverschmutzung und Klimawandel machen nicht vor Grenzen halt. Wir werden daher nur eine Chance haben, wenn wir gemeinsam in Europa gegensteuern. Europa muß Vorreiter bei der Entwicklung von Umwelttechnologien sein und seine Kräfte entsprechend bündeln. Europäische Dachorganisationen der Umweltverbände wie die Friends of the Earth oder die EU-Koordinierungsstelle des DNR sind dbaei sinnvoll und hilfreich, um ihre Erfahrungen, ihr Knowhow und ihre Netzwerke in den Prozess der europäischen Gesetzesvorhaben einzubringen.
3. Was sind Ihre persönlichen Erfahrungen im Natur- und Umweltschutz?
Da mein politischer und privater Lebensmittelpunkt in Düsseldorf liegt, habe ich mich mit der SPD-Düsseldorf immer für nachhaltige Entwicklung und für eine moderne Energiepolitik vor Ort eingesetzt. Düsseldorf soll zur Modellstadt für nachhaltige Energieversorgung werden. Hierzu ist es erforderlich, die der Nutzung von Solarenergie, von Kraft-Wärme-Kopplung, Erwärme und Geothermie auszubauen. Hohe Prirität muß darüber hinaus die energetische und ökologische Modernisierung von Gebäuden (Schulen, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Verwaltungsgebäude, etc.)haben. Ich bin sicher, dass sich meine SPD-Kolleginnen und Kollegen im Rat der Stadt Düsseldorf auch weiterhin mit Nachdruck hierfür einsetzen werden.

