Pöttering, Hans-Gert

Regionale Zuständigkeit:
Niedersachsen
Zur Person
Abstimmungsverhalten von Hans-Gert Pöttering auf EP Vote (durch einen Klick auf die Politikfelder gelangen Sie direkt zu den einzelnen Dokumenten)
Lebenslauf:
- geboren am 15.09.1945 in Bersenbrück
- 1966 Abitur
- zwei Jahre Wehrdienst, Reserveoffizier
- 1968 - 1973 Studium der Rechtswissenschaften, Politik und Geschichte an den Universitäten Bonn und Genf sowie an dem dortigen Institut des Hautes Études Internationales
- 1971 Studienaufenthalt an der Columbia University in New York
- 1973 erstes juristisches Staatsexamen
- 1974 Promotion zum Dr. phil.
- 1974 - 1980 Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bersenbrück
- 1974 - 1976 Kreisvorsitzender der Jungen Union im Landkreis Osnabrück
- 1976 zweites juristisches Staatsexamen
- 1976 - 1980 Europapolitischer Sprecher der Jungen Union Niedersachsen
- 1976 - 1979 Wissenschaftlicher Angestellter
- seit 1979, der ersten Direktwahl, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 1981 - 1991 Landesvorsitzender der Europa-Union Niedersachsen
- 1984 - 1994 Vorsitzender des Unterausschusses ‘Sicherheit und Abrüstung’ des Europäischen Parlaments
- 1989 Berufung zum Lehrbeauftragten der Universität Osnabrück
- 1994 - 1999 stv. Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament
- seit September 1990 Kreisvorsitzender der CDU im Landkreis Osnabrück
- 1994 - 1996 Leitung der Arbeitsgruppe ‘Regierungskonferenz 1996′ von EVP und EVP-Fraktion, deren Vorschläge die Grundlage der EVP-Position für den Vertrag von Amsterdam darstellten
- 1995 Berufung zum Honorarprofessor
- 1996 - 1999 Leitung der Arbeitsgruppe ‘Erweiterung der Europäischen Union’ von EVP und EVP-Fraktion
- 1997 - 1999 Präsident der Europa-Union Deutschland
- 1999 - 2007 Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) und europäischer Demokraten (EVP-ED) im Europäischen Parlament
- 16. Januar 2007 - 14. Juli 2009 Präsident des Europäischen Parlaments
- 2007 - 2009 Mitglied im Präsidium der Europäischen Volkspartei (EVP) und der CDU
- seit Juli 2009 kooptiertes Mitglied im Bundesvorstand der CDU Deutschlands
Weitere Aktivitäten:
- Präsident des Europäischen Parlaments a.D.
- Konsul-Penseler-Preisträger des Artland-Gymnasiums Quakenbrück
- Schuman-Medaille der EVP-Fraktion
- Großer Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
- Großes Ehrenzeichen der Republik Österreich
- ‘Mérite Européen en or’, Luxemburg
- Europäischer Ehrensenator
- “Europa-Abgeordneter des Jahres 2004″, Auszeichnung der Zeitung ‘European Voice’
- Ehrendoktor der Babeş-Bolyai-Universität in Cluj-Napoca (Klausenburg), Rumänien
- Ehrendoktor der Universität Opole (Oppeln), Polen
- Großkreuz des Gregoriusordens
- Großer Verdinestorden der Königin Jelena mit Stern und Schulterband, Kroatien
Fraktion:
Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) (EPP)
Ausschüsse:
Mitglied im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, Stellvertreter im Ausschuss Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres
Kontakt
Adresse in Brüssel:
Europäisches Parlament
Bât. Paul-Henri Spaak
08B043
60, rue Wiertz
B-1047 Brüssel
Tel: 0032 228 4 - 5769 begin_of_the_skype_highlighting 0032 228 4 - 5769 end_of_the_skype_highlighting
Fax: 0032 228 4 - 9769
Adresse in Straßburg:
Europäisches Parlament
Bât. Louise Weiss
T06069
Allée du Printemps-B.P. 1024/F
F-67070 Strasbourg Cedex
Tel: 0033 388 17 - 5769 begin_of_the_skype_highlighting 0033 388 17 - 5769 end_of_the_skype_highlighting
Fax: 0033 388 17 - 9769
Adresse in Deutschland:
CDU Europabüro
Niedersachsenstr. 16
49134 Wallenhorst
Tel: 05407 85 75 915 begin_of_the_skype_highlighting 05407 85 75 915 end_of_the_skype_highlighting
Fax: 05407 85 75 916
hans-gert.poettering@europarl.europa.eu
Homepage von Hans-Gert Pöttering
Hans-Gert Pöttering auf Abgeordnetenwatch.de
Umweltcheck in drei Fragen
1. Welches sind in Ihren Augen die größten umweltpolitischen Herausforderungen der Europäischen Union in den nächsten fünf Jahren?
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre, für deren Lösung wir als Europäer eine gemeinsame Verantwortung tragen. Mit vereinten Kräften gilt es, dieser Aufgabe nachzugehen, die kein Staat mehr alleine lösen kann.
Wir haben es in der Europäischen Union erreicht, einen dauerhaften Frieden zwischen unseren Ländern zu schaffen. Nun müssen wir auch einen respektvollen Umgang mit der Schöpfung gewährleisten. Zu einer erfolgreichen Bekämpfung des Klimawandels bleibt uns jedoch nicht mehr viel Zeit.
Während meiner Amtszeit als Präsident des Europäischen Parlaments, habe ich daran mitgewirkt, dass die Europäische Union weltweit die Führungsrolle bei dieser Aufgabe übernommen hat. Den Zeitplan für die Verabschiedung des Klimapaketes der Europäischen Union habe ich als Präsident maßgeblich vorangetrieben und auch unterzeichnet. Dies führte schließlich dazu, dass im März 2009 das Europäische Parlament und der Europäische Rat eine Resolution verabschiedeten, nach der eine Absenkung des CO2-Ausstoßes um 30 % in den Verhandlungen in Kopenhagen erzielt werden soll. Somit wurde ein umfangreiches und weitreichendes Maßnahmenpaket in kurzer Zeit beschlossen, welches eines der wichtigsten Ergebnisse des Europäischen Parlaments während meiner Amtszeit darstellt. Wir können und werden die Last aber nicht alleine tragen und müssen daher jetzt den Weg zu einem globalen und bindenden Abkommen in Kopenhagen im Dezember 2009 ebnen. Unsere Partner weltweit, nicht nur die USA, sondern auch China oder Indien müssen an Bord kommen, wenn es gelingen soll, gemeinsam erfolgreich zu sein. Der klare Wille des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama zur Bekämpfung des Klimawandels ist ein hoffnungsvolles Zeichen.
2. Wo sehen Sie Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit den Natur- und Umweltschutzverbänden?
Als Mitglied des Europäischen Parlaments gilt es, sich mit allen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger auseinanderzusetzen. Selbstverständlich sind wir auch bei Fragen des Umwelt- und Naturschutzes auf die Kooperation mit den entsprechenden Verbänden angewiesen. Nationale wie internationale Natur- und Umweltverbände leisten einen unerlässlichen Beitrag zum Erreichen der angestrebten Ziele des Klimaschutzes und der Wahrung des ökologischen Gleichgewichtes auf der Welt.
3. Was sind Ihre persönlichen Erfahrungen im Natur- und Umweltschutz?
Neben meinem bereits erwähnten Einsatzes für die Formulierung verbindlicher Klimaschutzziele, mit denen Europa eine Vorreiterrolle einnimmt, habe ich weitere konkrete Ergebnisse vorzuweisen.
Im November 2007 ist unter meiner Schirmherrschaft beispielsweise eine Norm zur verbesserten Umweltpolitik des Europäischen Parlaments in Kraft getreten (EMAS-Norm). Darin hat sich das Europäische Parlament verpflichtet, einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung natürlicher Ressourcen zu leisten. Inhalte dieser Umweltnorm sind unter Anderem die Senkung von CO2-Emissionen, die Förderung einer effizienteren Nutzung von Energie, Wasser und Papier, sowie eine verbesserte Verfahrensweise im Bereich des Abfallmanagements.
(Näheres hierzu unter dem folgenden Link:
http://www.europarl.europa.eu/pdf/emas/environmental_policy_de.pdf)

