Rühle, Heide

Regionale Zuständigkeit:
Baden-Württemberg
Zur Person
Abstimmungsverhalten von Heide Rühle auf EP Vote (durch einen Klick auf die Politikfelder gelangen Sie direkt zu den einzelnen Dokumenten)
Lebenslauf:
- geboren am 5. November 1948 in Heilbronn
- Studium der Psychologie in Tübingen
- seit 1984 Mitglied der GRÜNEN
- 1987 - 1990 Landesvorsitzende in Baden-Württemberg
- 1990 - 1991 Sprecherin im Bundesvorstand
- 1991 - 1998 Politische Geschäftsführerin im Bundesvorstand der GRÜNEN bzw. von Bündnis 90/DIE GRÜNEN
- 1999 Spitzenkandidatin für die Europawahl
- seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments
- 2000 - 2002 Mitglied des Parteirats von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
- seit 2003 Mitglied des Parteirates von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg
Weitere Aktivitäten:
- Mitglied der Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Kroatien
- Mitglied des Präsidiums der Europa Union Deutschland
- Mitglied des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND)
- Mitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
Fraktion:
Fraktion der Grünen / Freie Europäische Allianz (GREENS / EFA)
Ausschüsse:
Mitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz, Stellvertreterin im Ausschuss für regionale Entwicklung
Kontakt
Adresse in Brüssel:
Europäisches Parlament
Bât. Altiero Spinelli
08G165
60, rue Wiertz
B-1047 Brüssel
Tel: 0032 228 4 - 5609
Fax: 0032 228 4 - 9609
Adresse in Straßburg:
Europäisches Parlament
Bât. Louise Weiss
T05129
Allée du Printemps- B.P. 1024/F
F-67070 Straßburg Cedex
Tel: 0033 388 17 - 5609
Fax: 0033 388 17 - 9609
Adresse in Deutschland:
Europabüro Baden-Württemberg
Forststraße 93
70176 Stuttgart
Tel: 0711 9935920
Fax: 0711 9935999
Umweltcheck in drei Fragen
1. Welches sind in Ihren Augen die größten umweltpolitischen Herausforderungen der Europäischen Union in den nächsten fünf Jahren?
Der Klimawandel und seine Folgen stellen die zentrale Herausforderung für die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten dar. Die nächsten fünf Jahre entscheiden, ob eine wirksame Reduzierung der Treibhausgasemissionen, die Energiewende und der damit verbundene ökologische Umbau unserer Gesellschaft, gelingen wird. Um Energie zu sparen und Treibhausgasemissionen zu vermeiden kommt z.B. einer umweltfreundlichen Mobilität und energieeffizientem Bauen eine wichtige Rolle zu.
Umweltpolitik bedeutet allerdings nicht nur Klima- und Energiepolitik. So werden wir uns für den Schutz der biologischen Artenvielfalt und gegen gentechnisch manipulierte Pflanzen und Tiere einsetzen. Auch der Schutz vor Schadstoffen wird eine wichtige Aufgabe sein - z.B. durch die komplette Durchsetzung und an bestimmten Stellen Nachbesserung von REACH oder durch ein Verbot von Phosphaten zum Schutz der Gewässer. Auch das Thema Innenraumschadstoffe wird eine wichtige Rolle spielen.
2. Wo sehen Sie Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit den Natur- und Umweltschutzverbänden?
Die Natur- und Umweltschutzverbände sind in allen Politikbereichen wichtige Partner, je intensiver die Zusammenarbeit, desto besser. Gerade wenn es darum geht, einen Ausgleich für die oftmals sehr industrielastigen Versuche des Lobbyings in Brüssel zu schaffen, kommt ihnen eine entscheidende Rolle zu.
3. Was sind Ihre persönlichen Erfahrungen im Natur- und Umweltschutz?
Mit dieser Frage kann ich so ehrlich gesagt nicht viel anfangen: ich bemühe mich in meiner politischen Arbeit im Europaparlament alle Themen unter den zentralen Aspekten Umwelt- und Klimaschutz anzugehen, wenn wir z.B. im Binnenmarktausschuss das Thema Reifentypenzulassung behandeln, ist das nicht nur eine Frage der Sicherheit sondern auch eine Frage des Energieverbrauchs und der Lärmbelastung - auch wenn ich persönlich für eine andere Mobilität eintrete und kein Auto besitze. Der Versuch Natur- und Umweltschutz ins Alltagsleben einer Europa-Abgeordneten ist nicht immer einfach, diese Herausforderung ist aber wichtig, wenn wir glaubwürdig sein wollen.

