Schulz, Werner

Regionale Zuständigkeit:
Berlin
Zur Person
Abstimmungsverhalten von Werner Schulz auf EP Vote (durch einen Klick auf die Politikfelder gelangen Sie direkt zu den einzelnen Dokumenten)
Lebenslauf:
- geboren am 22. Januar 1950, Zwickau
- Lokomotivschlosser (1968)
- Diplom-Ingenieur(Lebensmitteltechnologie/Lebensmittelchemie) (1972)
- Leiter der Lagerwirtschaft im Volkseigenen Kühlbetrieb Berlin (1972-1974)
- Wissenschaftlicher Assistent an der Humboldt-Universität zu Berlin (1974-1980)
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sekundärrohstoffwirtschaft (1980-1988)
- Leiter der Umwelthygieneinspektion Berlin/Lichtenberg (1988-1990)
- Politik (Mitglied der Volkskammer/Mitglied des Bundestages) (seit 1990)
- Vertreter des Neuen Forum am Runden Tisch (1989-1990)
- Mitglied der Volkskammer der DDR (1990)
- Sprecher von Bündnis 90 (1991-1993). MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen (1990-1998); MdB, wirtschaftspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen (1998-2005)
- Mitglied des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentages (2003-2009)
- Mitglied des Stiftungsrats der Stiftung Aufarbeitung (seit 2002)
- Bundesverdienstkreuz
Weitere Aktivitäten:
Fraktion:
Fraktion der Grünen / Freie Europäische Allianz (GREENS / EFA)
Ausschüsse:
Mitglied im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, Stellvertreter im Ausschuss für Wirtschaft und Währung
Kontakt
Adresse in Brüssel:
Europäisches Parlament
Bât. Altiero Spinelli
08H259
60, rue Wiertz
B-1047 Brüssel
Tel: 0032 228 4 - 5399
Fax: 0032 228 4 - 9399
Adresse in Straßburg:
Europäisches Parlament
Bât. Louise Weiss
T05050
Allée du Printemps-B.P. 1024/F
F-67070 Strasbourg Cedex
Tel: 0033 388 17 - 5399
Fax: 0033 388 17 - 9399
Umweltcheck in drei Fragen
1. Welches sind in Ihren Augen die größten umweltpolitischen Herausforderungen der Europäischen Union in den nächsten fünf Jahren?
Die wichtigste Herausforderung aus meiner Sicht, ist der konsequente Einsatz gegen den beginnenden Klimawandel. Seit Jahrzehnten wird darüber geredet, wirkungsvolle Aktionen hinken allerdings den hehren Worten deutlich hinterher. Wir brauchen einen ökologischen Umbau unserer Wirtschaft, weil dauerhafte Ökonomie und dauerhafte Arbeitsplätze nur durch einen solchen Wandel zu gewährleisten sind.
2. Wo sehen Sie Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit den Natur- und Umweltschutzverbänden?
Es liegt auf der Hand, dass die Umwelt- und Naturschutzverbände die "natürlichen" Ansprechpartner für uns Bündnisgrüne sind. Umwelt- und Naturschutzverbände spielen seit langem eine zentrale Rolle, wenn es um Impulse für eine konsequente ökologische Ausrichtung der deutschen und europäischen Politik geht.
3. Was sind Ihre persönlichen Erfahrungen im Natur- und Umweltschutz?
Als Bürger der früheren DDR habe ich am eigenen Leibe erlebt, welche Schäden eine rücksichtslose Wirtschaftspolitik in der Umwelt anrichten kann. Noch heute haben wir, um nur ein Beispiel zu nennen, an den Hinterlassenschaften des Uranbergbaus in Mitteldeutschland zu leiden. Daran sieht man ganz besonders deutlich, welche langfristigen negativen Folgen eine kurzfristig ausgerichtete Energie- und Wirtschaftspolitik hat.

